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Ziele

Unsere Bewohner sollen verloren gegangene körperliche, psychische oder kognitive Fähigkeiten wiedererlangen und vorhandene so lange wie möglich behalten.
Unsere Bewohner sollen ein möglichst selbständiges und unabhängiges Leben führen können.
Alle Maßnahmen der Ergotherapie sollen sich an der Lebenssituation der Bewohner orientieren.
Anforderungen an den Stelleninhaber

fachliche Qualifikation:

abgeschlossene dreijährige Ausbildung zum/zur Ergotherapeuten/-in
Führerschein Klasse B (PKW) und die Bereitschaft zur Personenbeförderung im Rahmen der Tagesgestaltung
persönliche Grundfähigkeiten:

körperliche und seelische Stabilität
Ausgeglichenheit und Geduld
positive Einstellung zur Arbeit mit pflegebedürftigen alten Menschen und Interesse an ihrer Biografie
flexible, eigenständige und kreative Arbeit
Kommunikationsfreude und empathische Fähigkeiten
Fähigkeit Verantwortung wahrzunehmen
Initiative und Einsatzbereitschaft
Teamfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Organisationsfähigkeit
Fähigkeit zur ständigen und umfassenden eigenen Fortbildung
sicheres Auftreten und sprachliche Gewandtheit
Verschwiegenheit und Vertrauenswürdigkeit
Zuordnung der Stelle

direkte weisungsbefugte Vorgesetzte:

Heimleitung
Pflegedienstleitung
 

gleichgestellt:

Pflegefachkräften
weisungsbefugt:

Mitarbeitern der sozialen Betreuung
Pflegemitarbeitern in Bezug auf die soziale Betreuung
Auszubildenden
Schülern
Praktikanten
wird vertreten von:

anderen Ergotherapeuten
Aufgaben und Kompetenzen

bewohnerbezogene Aufgaben:

Selbständige Aufstellung eines individuellen Betreuungsplanes und Definition eines Betreuungsziels auf der Grundlage der ärztlichen Vorgaben und persönlichen Interessen der Bewohner
Durchführung von ergotherapeutischen Maßnahmen und Verbesserung von Bewegungs- und Muskelfunktionen, die dem Bewohner ein selbständiges Handeln ermöglichen
Erhebung und Auswertung von Informationen; soziale Anamnese; Biografiearbeit
Erstellung der ergotherapeutischen Befunderhebung für die Bewohner
Schreiben von Berichten
Enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und Betreuern, Teilnahme an Angehörigen- und Betreuerabenden

psychosomatische oder psychische Störungen:

Förderung der Geschicklichkeit
Anregung der kognitiven Fähigkeiten
Anregung zu Kommunikation und sozialen Erfahrungen mit anderen Bewohnern sowie Mitarbeitern
Schärfung der Sinneswahrnehmungen
Verbesserung des Gedächtnisses / Hirnleistungstraining
Förderung der Vorstellungskraft
Verbesserung der geistigen Flexibilität
Anregung des Interesses am täglichen Leben der Einrichtung
Verbesserung des Durchhaltevermögens und Steigerung der Ausdauer
Hilfe bei innerer Antriebsarmut
Hilfe bei der Strukturierung des Tagesablaufes
Übung von selbständigem Handeln und eigenverantwortlichem Planen
Schwierigkeiten im lebenspraktischen Bereich:

Hilfe beim An- und Auskleiden
Verbesserung der Fähigkeit zur eigenständigen Körperpflege
Förderung zum selbständigen Einnehmen der Mahlzeiten
Hilfestellung bei Toilettengängen
Anregung bei der Übernahme von leichten Hausarbeiten
motorische und sensorische Schwächen:

Verbesserung der Grob- und Feinmotorik sowie der Koordination
Förderung der bimanuellen Fähigkeiten
Hilfe bei der Materialwahrnehmung, -veränderung und -gestaltung
Hilfe bei Störungen des Gleichgewichtssinnes
neuropsychologische Störungen:

Aphasie
Alexie
Apraxie
Agnosie
Akalkulie
räumliche, zeitliche und örtliche Orientierungsstörungen
Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Merkfähigkeitsstörungen
betriebsbezogene Aufgaben:

Beschaffung der benötigten Arbeitsmittel und Verbrauchsmaterialien, Planung und Bereitstellung von speziellen Hilfsmitteln für einzelne Bewohner
Anleitung von Praktikanten
Teilnahme an Fortbildungen und Supervision
Mitwirkung bei der Einführung und Aufrechterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems
Regelmäßiger Informationsaustausch in Besprechungen mit der Heim- und/ oder Pflegedienstleitung und den anderen Mitarbeitern der sozialen Betreuung
Teilnahme an Übergaben, Fallbesprechungen, Weitergabe von relevanten Informationen über die Bewohner
Kommunikations- und Kooperationsbeziehungen

Der Ergotherapeut soll zu folgenden Personen und Institutionen eine Kommunikations- und Kooperationsbeziehung aufrechterhalten:

zur Einrichtungsleitung
zur Pflegedienstleitung
zu allen Mitarbeitern der Einrichtung
zu Seelsorgern
zu Angehörigen
zu Betreuern
zu allen Ärzten
zu allen Dienstleistern
zu allen Kooperationspartnern
 

 

 

 

 

Klausel:

Im Bedarfsfall sind nach Anordnung von vorgesetzter Stelle zusätzliche Aufgaben und Einzelaufträge zu übernehmen. Die in der Anlage zur Stellenbeschreibung aufgeführten Aufgabenbereiche, die sich im Qualitätsmanagementhandbuch z.B. aus dem Leitbild und Konzept ableiten, können durch den Arbeitgeber ergänzt, verändert und präzisiert werden, soweit dies zur Zielerfüllung der Tätigkeit wesentlich beitragen kann. Dies betrifft auch die laufenden Aktualisierungen und Veränderungen des Qualitätsmanagementhandbuches.

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